| Emmy Amalie Noether geb.: 23.03.1882 in Erlangen gest.: 14.04.1935 in Bryn Mawr, Pennsylvania/USA |
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| Privates Schule und Beruf Mathematische Leistungen Bücher und Artikel | ||
| Privates | ||
| Emmy Amalie Noether kommt 1882 als erstes Kind und einziges Mädchen von vier Geschwistern zur Welt. Ihre Eltern sind beide jüdischer Herkunft und ihr Vater ein berühmter Mathematiker und Professor an der Universität Göttingen.
In ihrer Jugend liebt Emmy das Tanzen und verbringt viel Zeit mit den Studenten der Hochschule, an der ihr Vater unterrichtet. Nach ihrer Promotion hilft sie ihrem Vater an der Universität Erlangen beim Unterrichten, der ihr dafür sehr dankbar ist. Während ihrer ganzen beruflichen Laufbahn kämpft Frau Noether immer wieder gegen die Vorurteile von Männern gegenüber den Fähigkeiten von Frauen in der Mathematik, was aber mit dem Anstieg Ihres Bekanntheitsgrades aufgrund ihrer Erfolge immer mehr abnimmt. Viel schwerer wiegt 1933 das Verbot, an der Universität Göttingen weiterzuunterrichten, weil sie jüdischer Herkunft ist. Deshalb nimmt sie ein Angebot vom Bryn Mawr College in Pennsylvania USA an, dort zu unterrichten. In Pennsylvania verstirbt sie im April 1935, als es bei einer Operation zu Komplikationen kommt. |
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| Schule und Beruf | ||
| 1889 - 1897 - Besuch der Höheren Töchter Schule in Erlangen.
Sie studiert Deutsch, Englisch, Französisch und gibt Klavierunterricht. Nach fortgeschrittenen Studien in Deutsch und Englisch legt sie 1900 das Bayerisches Staatsexamen ab, was sie berechtigt Deutsch und Englisch zu unterichten. Aber anstatt Sprachen zu unterrrichten, beschließt sie, noch Mathematik zu studieren. Aufgrund der gesetzlichen Lage der damaligen Zeit, ist es ihr nicht erlaubt, offiziell Mathematik zu studieren, sondern nur den Vorlesungen beizusitzen, was sie von 1900 bis 1902 wahrnimmt. Dennoch gelingt es ihr 1903 in Nürnberg zu matrikulieren und erfolgreich ein Examen abzulegen, woraufhin sie anschließend nach Göttingen geht. Dort nimmt sie bis 1904 Unterrricht bei Bekanntheiten wie Blumenthal, Hilbert, Klein und Minkowski. 1904 wird es ihr schließlich doch noch gestattet, sich in Erlangen zu immatrikulieren, wo sie nach Arbeiten mit Gordan 1907 promoviert. 1908 wird sie Mitglied im "Mathematischen Zirkels von Palermo", 1909 in die "Deutsche Mathematiker Vereinigung" aufgenommen und noch im gleichen Jahr zum jährlich stattfindenden gesellschaftlichen Treffen in Salzburg eingeladen. 1913 hält sie Vorträge in Wien. 1915 wird sie von Hilbert und Klein eingeladen, nach Göttingen zurückzukehren, wo sie nach großen Schwierigkeiten erst 1919 die Erlaubnis erhält, offiziell an der Universität Göttingen zu unterrichten. Bis dahin lehrt sie als "Assistentin" von Professor Hilbert. 1933 - von den Nazis verjagt, geht sie in die USA und unterrichtet dort am Institute für Erweiterte Studien Princeton und am Bryn Mawr College in Pennsylvania. |
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| Mathematische Leistungen | ||
| Emmy Noether erhält 1928/29 eine Gastprofessur in Moskau. 1929 veröffentlicht sie die Arbeit Hyperkomplexe Größen und Darstellungstheorie. Durch ihre Forschung bewirkt sie die Hervorhebung der Algebra gegenüber der Analysis. Sie entwickelt die Idee, in der algebraischen Topologie Homologiegruppen einzuführen.
1930 vertritt Emmy Noether C.L. Siegel in Frankfurt. 1932 erhält sie zusammen mit Emil Artin den Ackermann-Teubner-Gedächtnispreis. Auf dem Internationalen Mathematiker-Kongreß in Zürich hält sie als erste Frau einen Hauptvortrag zum Thema Hyperkomplexe Systeme in ihren Beziehungen zur kommutitativen Algebra und zur Zahlentheorie. Des weiteren schreibt sie Arbeiten zur Eliminationstheorie, zur klassischen Idealtheorie im Sinne Dedekinds, zur Darstellungstheorie, der Modultheorie und der Klassenkörpertheorie. 1933 erscheint ihre Arbeit Nichtkommututative Algebren. |
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| Bücher und Artikel | ||
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